Soziale Krankheiten

mediki1Unter einer Krankheit ist eine Störung der körperlichen, sozialen und/oder seelischen Funktionen zu verstehen. Diese Störungen beeinflussen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden deutlich wahrnehmbar negativ oder lassen eine solche Beeinflussung erwarten.

Unter soziale Krankheiten fallen Zivilisations- und Mangelkrankheiten. Zivilisationskrankheiten sind Krankheiten, die sich aufgrund der jeweiligen Lebensverhältnisse in Industrieländern verbreitet haben. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts kristallisierte sich in Deutschland ein dramatisches Elend großer Bevölkerungsgruppen heraus.

Größte Probleme stellten hierbei die Armut und Existenzunsicherheit von Bauern, ländlichem Gesinde, Arbeitern und kleinen Angestellten dar. Eine Schlüsselfunktion hatte hier das beschleunigte Bevölkerungswachstum und durch die Auflösung von traditionellen sozialen Gemeinschaften wie Großfamilien zerrissen auch eng verflochtene soziale Netze. So änderten sich die Lebensbedingungen grundlegend, was körperliche und psychische Schäden zur Folge hatte.

Um für diese Probleme eine Lösung zu finden, engagierten sich bäuerliche, bürgerliche und kirchliche Initiativen, später auch der Staat und die Wissenschaft. Der Mensch hat sich im Laufe seiner Entwicklung an bestimmte Lebensverhältnisse angepasst. Wie jedes andere Lebewesen auch stellt der Mensch bestimmte und individuelle Anforderungen an Nahrung und Lebensraum. Innerhalb der modernen Industriegesellschaft bewegt sich der Mensch meist in künstlich geschaffenen Systemen, die den tatsächlichen Bedürfnissen eines Menschen oftmals nicht gerecht werden. Weichen die Lebensumstände von den persönlichen Bedürfnissen zu weit ab, können die sog. Zivilisationskrankheiten entstehen. Meist manifestieren sich viele Zivilisationskrankheiten erst mit zunehmendem Alter.

Ursachen für Zivilisationskrankheiten ist eine schlechte Ernährung mit nährstoffarmen Nahrungsmitteln oder eine einseitige Ernährung mit einem Ballaststoff- und Mineralstoffmangel. Ebenfalls zu einer sehr ungesunden Ernährung führt das Fehlen von Vitaminen, Spurenelementen und organisch gebundenen Enzymen. Eine Rolle spielen auch die Umweltverschmutzung, Giftstoffe und Rückstände in Nahrung, Luft und Wohnung sowie die soziale Entwicklung, höhere Bevölkerungsdichte und der Verlust von Gruppen- und Familienbindung. Auch für diese Krankheit sind soziale Fehlentwicklungen wie Stress und Existenzängste, Bewegungsmangel und einseitige Belastungen durch monotone Tätigkeiten verantwortlich. Die Fettleibigkeit gehört zu den bekanntesten Zivilisationskrankheiten, die als Folge von Überernähung auftritt.

Krankheiten wie Arterienverkalkung und Herzkreislauferkrankungen, Gicht, Gallensteine, Krebs, Osteoporose, Vitaminmangelerkrankungen und auch Karies werden durch eine Fehlernährung hervorgerufen. Neurosen, Depressionen, Angststörungen, Allergien durch Nahrungsmittel oder übertriebene Hygiene, orthopädische Probleme wie Rückenschmerzen und Fußerkrankungen sind weitere bekannte Zivilisationskrankheiten. Alterserkrankungen wie die Alzheimerische Krankheit sowie Verdauungs- und Stoffwechselstörungen werden ebenso den Zivilisationskrankheiten zugerechnet.

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